AUSWEGLOSIGKEITEN – URAUFFÜHRUNG im Oktober 2018

Ein Stück von Julia Salome Nauer und Patricia Hoffmann

AUSWEGLOSIGKEITEN

Sich in einer Stadt nicht zurechzufinden heisst nicht viel.

In einer Stadt sich aber zu verirren, wie man in einem Walde sich verirrt, braucht Schulung.

Walter Benjamin

Willkommen im Hexenwald, willkommen in „Bertas Bar“! Lernen Sie die skurrilen Gäste kennen und erleben Sie mit ihnen ihre vermeintlich „ausweglosen“ Situationen. Ein groteskes Theaterstück, eine witzige Charakterstudie erwartet Sie, wo mögliche Realitäten, Erzähl-Ebenen und Geschlechter(-Rollen) bei Getränk und Musik zusammenfliessen. Mal sehen, wer den Ausweg findet… Berta is watching you.

Regie: Patricia Hoffmann, Julia Salome Nauer
Text: Julia Salome Nauer, Patricia Hoffmann
Produktion: Julia Salome Nauer, Patricia Hoffmann, Alexander Estis, Irene Sibler
Besetzung: Tobias Fischer, Kevin Mike Minder, Marco von Moos, Nina Müller Julia Salome Nauer, Philip Reich
Musik: Ali Salvioni
Kostüm: Barbara Bornhauser
Puppenbau, Ausstattung: Anna Nauer
Technik: Niels Müller

 

VORSTELLUNGEN

Uraufführung:
9. Oktober 2018, 20h,
  Keller 62, Rämistrasse 62, 8001 Zürich

Weitere in Zürich:
10. / 11. / 23./ 25. / 26. / 30. / 31. Oktober 2018, 20h Keller 62

Luzern:
2./ 3. März 2019 20h Winkel, Luzern

 

April 2019, Moritzbastei, Leipzig:

DEUTSCHLANDPREMIERE: 23. April 2019

Weitere in Leipzig: 24. / 25. / 26. /  27. April 2019

Advertisements

AUSWEGLOSIGKEITEN… COMING SOON!

Sich in einer Stadt nicht zurechzufinden heisst nicht viel.

In einer Stadt sich aber zu verirren, wie man in einem Walde sich verirrt, braucht Schulung.

Walter Benjamin

Willkommen im Märchenwald, willkommen in „Bertas Bar“! Lernen Sie die skurrilen Gäste kennen und erleben Sie mit ihnen ihre vermeintlich „ausweglosen“ Situationen. Ein groteskes Theaterstück, eine witzige Charakterstudie erwartet Sie, wo mögliche Realitäten, Erzähl-Ebenen und Geschlechter(-Rollen) in einem kunterbunten Pôt-Pourri bei Getränk und Musik zusammenfliessen. Mal sehen, wer den Ausweg findet… Berta is watching you.

Regie: Patricia Hoffmann, Julia Salome Nauer
Text: Julia Salome Nauer, Patricia Hoffmann
Produktion: Julia Salome Nauer, Patricia Hoffmann, Alexander Estis, Irene Sibler
Besetzung: Tobias Fischer, Kevin Mike Minder, Marco von Moos, Nina Müller,  Julia Salome Nauer, Philip Reich
Musik: Ali Salvioni
Kostüm: Barbara Bornhauser
Puppenbau: Anna Nauer
Technik: Niels Müller

 

VORSTELLUNGEN

Uraufführung:
9. Oktober 2018, 20h,
  Keller 62, Rämistrasse 62, 8001 Zürich

Weitere in Zürich:
10. / 11. / 23./ 25. / 26. / 30. / 31. Oktober 2018, 20h Keller 62

Luzern:
2./ 3. März 2019 20h Winkel, Luzern

 

April 2019, Moritzbastei, Leipzig:

DEUTSCHLANDPREMIERE: 23. April 2019

Weitere in Leipzig: 24. bis  27. April 2019

 

 

Das Team:

This slideshow requires JavaScript.

 

Die “AUSWEGLOSIGKEITEN” haben ihren Premierentermin

Big News:

Am Dienstag, 9. Oktober 2018 um 20h feiern die AUSWEGLOSIGKEITEN  Premiere.
Nämlich im Keller 62 in Zürich.

Weitere Vorstellungen:

 

10. 10./11. 10./
23. 10. /25. 10. /26. 10./
30. 10./31. 10.

20h, Keller 62

———————————————————————————-

 

März 2019: vier Vorstellungen im Winkel Luzern –> konkrete Daten folgen bald!

———————————————————————————-

 

21.-27. April 2019

20.30 in der Moritzbastei in Leipzig.

 

Weitere Termine folgen!

4thprotocol wünscht frohe Weihnachten!

Wie Gabriele im Stück DENKSTEINE sind nun wohl alle mit ihren Weihnachtseinkäufen  beschäftigt. An dieser Stelle wünscht 4thprotocol allen:

Besinnliche Tage,

damit die Kreativität im 2018 nur so sprüht!

Auf schwungvolle Zusammenarbeiten und

spritzige Ideen.

Vita brevis, ars longa.

Coming soon: „AUSWEGLOSIGKEITEN“

Was passiert, wenn man 7 skurrile Figuren plus 1 über allem stehende Barkeeperin in eine Bar setzt und sie ihre Geschichten erzählen lässt?

Wir werden‘s bald erfahren.

Das Stück „AUSWEGLOSIGKEITEN“ ist im Begriff, fertig geschrieben zu werden.

News u.a. auf Facebook.

#ausweglosigkeiten #theater #stück #zürich #leipzig

#freiburg #bühne #bar

Neues von den “DENKSTEINEN”

Nach der erfolgreichen Premiere der “DENKSTEINE” (hier zu den Presseberichten) im Theater Rigiblick und den weiteren Vorstellungen in Zürich und Biel geht es im neuen Jahr erst nach Deutschland – nach Freiburg im Breisgau, an die Alemannische Bühne. Danach ist nun eine Wiederaufnahme im Raum Zürich bestätigt: Im Mai spielen wir noch zwei Vorstellungen in Winterthur, im Theater am Gleis.

So, 29. Januar 2017, 19h
So, 19. März 2017, 19h

Alemannische Bühne, Gerberau 15, D – 79098 Freiburg.
Karten: http://www.alemannische-buehne.de
BZ Kartenservice: 0761/ 496 88 88 oder vormittags unter: 0761/ 44 55 67

Fr, 19. Mai 2017, 20:15
Sa, 20. Mai 2017, 20:15h

Theater am Gleis, Untere Vogelsangstr. 3, CH – 8401 Winterthur.
Karten: http://www.ticketino.com / Hotline Ticketino: 0900 441 441
(CHF 1.00/Minute, Festnetztarif) /Abendkasse im Foyer und diverse Vorverkaufsstellen (Liste auf http://www.theater-am-gleis.ch)

This slideshow requires JavaScript.

Stück “DENKSTEINE”

Im November 2016 ist es soweit: Unser erstes abendfüllendes Stück Denksteine frei nach Arthur Schnitzler  wird im Theater Rigiblick Premiere haben.

Das Projekt wird unterstützt durch:

image

image

_maincomp

Mit: Thomas Grampp, Julia Salome Nauer

Regie: Nathalie Gessner

Text: Arthur Schnitzler

Musik: Settore Giada

Choreographie: Julia Salome Nauer

Dramaturgie&Produktion: Nathalie Gessner, Julia Salome Nauer

Assistenz: Céleste Devrient

Kostüm: Barbara Bornhauser

Daten und Spielorte:

Premiere:

So, 20. November 2016, 20h Theater Rigiblick Zürich
Germaniastrasse 99 8044 Zürich. 044 361 80 51/ tickets@theater-rigiblick.ch

Weitere:

Mo, 21. November 2016, 20h Theater Rigiblick Zürich
Germaniastrasse 99 8044 Zürich. 044 361 80 51/ tickets@theater-rigiblick.ch

Fr, 25. November 2016, 20h Rennweg 26  Biel
Tickets: tickets@4thprotocol.com

So, 29. Januar 2017, 19h, Alemannische Bühne Freiburg i. Brsg.
Alemannische Bühne e.V.,  Gerberau 15 79098 Freiburg.
Karten unter: www.alemannische-buehne.de
BZ Kartenservice: 0761/ 496 88 88 oder Vormittags unter: 0761/ 44 55 67

So, 19. März 2017, 19h, Alemannische Bühne Freiburg i. Brsg.
Alemannische Bühne e.V.,  Gerberau 15 79098 Freiburg.
Karten unter: www.alemannische-buehne.de
BZ Kartenservice: 0761/ 496 88 88 oder Vormittags unter: 0761/ 44 55 67

Weitere Termine noch in Bearbeitung.

Das Stück

Ein Mosaik dreier Szenen aus Schnitzlers Text „Anatol“ (Weihnachtseinkäufe, Agonie, Denksteine) erzählt und dekonstruiert zugleich das Bild des Frauenhelden: Im wahrsten Sinne des Wortes ziehen sich die Figuren immer mehr aus, entblössen sich während des Stückverlaufs und zeigen uns immer mehr ihre wahren Gesichter. Obwohl die Frauenfiguren im Text ständig wechseln, werden sie von einer einzigen Schauspielerin verkörpert; liebt Anatol verschiedene Frauen, die Eine (obwohl er sie immer anders nennt) oder schlicht „die Frau an sich“?

Die traumartigen, getanzten Zwischensequenzen mit Live-Musik von Settore Giada lassen den Zuschauer immer tiefer in die Seelen blicken und machen die abstrakten Gefühlswelten mit Eifersucht, Begehren, Eingrenzung, Entfremdung und Agonie fassbar. Die Choreographien reflektieren formal Inhalt, Übergang und Metamorphose der Figuren: Haben wir zu Beginn des Stücks noch (von der Gesellschaft) eingeengte „Marionetten“ befreien diese sich schliesslich – u. a. durch die Dekonstruktion der eigens aufgestellten Beziehungsregeln – und zeigen sich ungeschminkt, echt, was letztlich erst eine wirkliche Begegnung miteinander ermöglichen kann.

Mosaikartig werden einige Einzelepisoden zu einem grossen Ganzen gefügt und erzählen parabelartig eine andere Geschichte von Schnitzlers Anatol.

Der Text

Der 1893 gefertigte Einakter legt schon mit seiner Entstehungsgeschichte die Form eines Mosaiks nahe: Selbst Schnitzler ordnete die Szenen wie Mosaiksteine mehrere Male wieder neu an, was demnach einer nicht festgelegten Reihenfolge einer Inszenierung anbietet. Die Figur Anatol als „Frauenheld“, der seinerseits selbst an Zweifeln und Eifersuchtsanfällen leidet, zeichnet ein Bild der (verbotenen) Liebe um die Jahrhundertwende, welches heute nicht weniger aktuell ist, da dieses Bild dem Leser bzw. Zuschauer tiefe Einblicke in die Psychologie der Figuren zulässt und geradezu als Spiegel einesjeden fungiert: Die geschickt im Text inszenierten Gefühle bieten eine hohe Fläche der möglichen Identifikation, was mitunter zur stets gültigen Aktualität des Stücks beiträgt: Arthur Schnitzler besticht noch heute mit dem psychologischen Tiefgang seiner Texte.

Bühne und Kostüm

Auf der Ebene des Kostüms und Bühnenbilds versuchen wir ein Zusammenspiel zwischen Realismus und Abstraktion zu finden. Die Kostüme, realistisch und zeitgemäss gehalten, reflektieren als Transformationsmedium eine ‚modische Zeitreise’ und die Aktualität des Texts sowie natürlich die Verwandlung der jeweiligen Figuren. Jede Szene ist als Mosaikstein in ihrem „Look“ eine eigene kleine Welt – ein eigener kleiner Zeit-Raum.

Das Bühnenbild wird schlicht gehalten: Wie in einer Spielkiste, wird gespielt mit Kuben (‚Denksteinen’) und mit Puppen – drei Schneiderpuppen verkörpern die vergangenen weiblichen Figuren, so dass diese auch in den nächsten Szenen visuell im Gedächtnis bleiben, indem jeweils ein prägnantes Kostümteil nach den Szenen darauf abgelegt wird.